Kombiniere: Anti-Baby-Pille plus Extra-Vitamine!
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Nina, 17 Jahre, fühlte sich oft matt und kraftlos, war häufig erkältet und plagte sich nachts immer wieder mit Wadenkrämpfen. Erst schob sie es auf den Stress in der Oberstufe. Dann dachte sie, sich einen Virus eingefangen zu haben. Aber dass ihr wichtige Nährstoffe fehlten, ahnte die Schülerin nicht. Bis ein Bluttest beim Frauenarzt den Nachweis brachte… Risikogruppe: Jung, weiblich, PilleNina ist kein Einzelfall, wie wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen. Jungen Mädchen und Frauen fehlt es überdurchschnittlich oft an wichtigen Vitaminen und Mineralien. Ein Grund dafür kann die Einnahme der Anti-Baby-Pille sein. Wie viele andere Medikamente greift auch sie in den Nährstoffhaushalt des Körpers ein. Die Hormone steigern den NährstoffbedarfIn der Anti-Baby-Pille sind Östrogene und Gestagene enthalten. Diese Hormone verhindern nicht nur den Eisprung, sondern beeinflussen auch die hochkomplizierten biochemischen Prozesse im Körper. In diesem Zusammenhang kann der Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ganz erheblich steigen. Kommt es z. B. zu einem Vitamin B6-Mangel, zählen Stimmungsschwankungen und Ödeme zu den möglichen Folgen. |
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Defizite im DetailWer mit der Pille verhütet, braucht vergleichsweise mehr Vitamin C. Beim Vitamin B6 erhöht sich der Bedarf sogar um ein 5- bis 10-faches. Auch die Vitamine B1 und B12 sowie Zink und Magnesium werden in deutlich größeren Mengen benötigt. Besonders störanfällig ist bei Pille-Verwenderinnen der Folsäurehaushalt. Das Problem: Folsäuremangel kann am Anfang einer Schwangerschaft zu Fehlbildungen des Embryos führen. Daher sollten junge Frauen mit der Gynäkologin / dem Gynäkologen Rücksprache halten, bevor sie die Pille absetzen – insbesondere bei Kinderwunsch. |
Tipp: Erst analysierenDie Einnahme der Anti-Baby-Pille ist nur eine Ursache, die zu einem erhöhten Nährstoffbedarf führen kann. Rauchen, Diäten, Alkohol-Konsum, einseitige Ernährung, der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte – alles das wirkt sich auf den Körper und Stoffwechsel aus. Vom spontanen Griff zur Brausetablette oder Vitaminkapsel aus dem Supermarkt oder der Drogerie ist deshalb abzuraten. Besser, man spricht mit einem erfahrenen Arzt und lässt sich genau den richtigen Nährstoffmix zusammenstellen, abgestimmt auf das persönliche Risikoprofil. Dieses Thema können Sie natürlich gerne ansprechen, wenn Sie das nächste Mal einen Termin bei Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt haben. |